Hirten im filmforum Duisburg: Poetisches Kino über Aufbruch und Sehnsucht


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Hirten im filmforum Duisburg: Ein Aussteigertraum zwischen Weite und Wirklichkeit
Mit Hirten kommt am 16. September 2026 im filmforum Duisburg ein Film auf die Leinwand, der aus Sehnsucht, Arbeit und Naturerfahrung seine Spannung zieht. Regisseurin Sophie Deraspe erzählt nach dem semi-autobiografischen Roman von Mathyas Lefebure von einem Mann, der der Erschöpfung der Gegenwart entflieht und in der Welt der Schäfer eine radikale Gegenbewegung sucht. Der Stoff verbindet poetische Bilder mit harter Realität und trifft damit den Nerv eines Publikums, das im Kino mehr als bloße Unterhaltung erwartet. ([duisburglive.de](https://www.duisburglive.de/event/2026/09/16/hirten-20260916/?cHash=0c4f136e5fcd255be9cd98fe24fbc676&utm_source=openai))
Ein Stoff voller Aufbruch und Reibung
Im Zentrum steht Mathyas, ein Werbetexter aus Montreal, der den Druck von Deadline und Selbstoptimierung hinter sich lassen will. Der Film folgt seinem Weg in die Provence und später in die Westalpen, wo die romantische Vorstellung vom Hirtenleben auf körperliche Arbeit, Einsamkeit und Naturgewalt trifft. Gerade diese Spannung zwischen Traum und Zumutung macht den Reiz der Inszenierung aus: Das Erzählkino wird hier zum Landschaftskino, und die Landschaft selbst wird zur dramatischen Mitspielerin. ([ciffcalgary.ca](https://www.ciffcalgary.ca/films/2024/shepherds/?utm_source=openai))
Regie, Rhythmus und bildstarke Dramaturgie
Sophie Deraspe verknüpft das autobiografisch grundierte Material mit einem präzisen Blick für Atmosphäre. Kritische Stimmen heben die poetische, zugleich realistische Anlage des Films hervor, ebenso die authentischen Settings und die Mitwirkung echter Schäfer in Nebenrollen. So entsteht ein Bühnenerlebnis der besonderen Art, obwohl hier kein Theaterraum, sondern die große Leinwand den Ton angibt: Das Spiel von Licht, Wind, Distanz und Körperlichkeit formt eine eigene Theateratmosphäre des Kinos. ([filmagentinnen.de](https://www.filmagentinnen.de/hirten/?utm_source=openai))
Das filmforum als passender Ort für konzentriertes Sehen
Das filmforum in Duisburg gilt als traditionsreiches kommunales Kino mit besonderem Charme und konzentrierter Publikumsnähe. Die offizielle Hausseite beschreibt den Weg zum Kino über den Dellplatz; rund um das Haus finden sich Parkbuchten auf der Goldstraße und am Dellplatz sowie ein Parkplatz am ehemaligen Vincenz-Hospital. Das Forum Duisburg verweist zudem auf barrierefreie Zugänge und eine gute ÖPNV-Anbindung in unmittelbarer Nähe. ([filmforum.de](https://filmforum.de/service/kontakt-anfahrt/?utm_source=openai))
Für wen sich der Abend besonders lohnt
Hirten richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die intensives Autorenkino, starke Bilder und eine reflektierte Auseinandersetzung mit Selbstsuche, Natur und Arbeit schätzen. Wer ein ruhiges, aber innerlich vibrierendes Filmerlebnis sucht, findet hier genau die richtige Mischung aus poetischer Weite und existenzieller Erdung. Das Publikum darf sich auf eine eindringliche Vorführung in einem Haus freuen, das Konzentration und cineastische Nähe groß schreibt. ([duisburglive.de](https://www.duisburglive.de/event/2026/09/16/hirten-20260916/?cHash=0c4f136e5fcd255be9cd98fe24fbc676&utm_source=openai))
Fazit: Hirten verspricht einen Abend voller Bildkraft, leiser Dramatik und nachhallender Gedanken. Wer das Zusammenspiel von Landschaft, Figur und Regie live erleben möchte, sollte sich diese Vorführung im filmforum Duisburg nicht entgehen lassen. ([duisburglive.de](https://www.duisburglive.de/event/2026/09/16/hirten-20260916/?cHash=0c4f136e5fcd255be9cd98fe24fbc676&utm_source=openai))
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