Hirten im filmforum Duisburg: Kraftvolles Kino über Aufbruch und Selbstsuche


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Ein stiller Aufbruch zwischen Schafherde, Sehnsucht und großer Leinwandpoesie
Mit Hirten zeigt das filmforum Duisburg am 12. September 2026 ein intensives Kinoerlebnis über den radikalen Wunsch nach einem anderen Leben. Im Zentrum steht Mathyas, ein Werbetexter aus Montréal, der nach einem Zusammenbruch die Stadt, den Lärm der Deadlines und die Sprache der Werbewelt hinter sich lässt, um in der Provence als Schäfer neu anzufangen.
Wenn die Moderne schweigt und die Natur antwortet
Die Inszenierung von Sophie Deraspe folgt keinem romantischen Aussteigerklischee, sondern einer rauen, poetischen Dramaturgie. Aus dem Traum von Freiheit wird rasch ein Bühnenerlebnis der Landschaften, des Wetters und der Härte des Alltags: Wölfe, Stürme und Skepsis prägen den Weg. Gerade daraus gewinnt der Film seine Spannung - aus dem Ringen zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit, zwischen innerer Leere und körperlicher Arbeit.
Eine Geschichte über Mut, Zweifel und Selbstbefragung
Der Film erzählt von einer Suche nach Sinn, die sich nicht in schnellen Antworten erschöpft. Mathyas begegnet nicht nur der Wildnis, sondern auch sich selbst. Wenn Élise dazustößt, eine Verwaltungsbeamtin, die ebenfalls aus ihrem bisherigen Leben ausbricht, öffnet sich der Blick auf ein gemeinsames Abenteuer: ein Sommer mit 827 Schafen in den provenzalischen Alpen. Diese Konstellation verleiht Hirten eine besondere emotionale Kraft und macht den Film zu einem eindringlichen Porträt von Entscheidung, Verantwortung und Aufbruch.
Regie, Bildsprache und Atmosphäre
Sophie Deraspe inszeniert das Geschehen laut Verleih rau, poetisch und bildgewaltig. Die Landschaft wird dabei nicht bloß Kulisse, sondern dramaturgischer Gegenpol zur digitalen Hektik der Gegenwart. Das Ergebnis ist ein stilles, konzentriertes Kino mit starker Theateratmosphäre im weiteren Sinn: eine präzise Beobachtung von Körpern im Raum, von Arbeit, Rhythmus und Anpassung an ein neues Leben.
EEAT: Was diese Vorführung besonders macht
Experience: Das filmforum bietet dafür den passenden Rahmen - ein Ort, an dem sich konzentriertes Programmkino und kultivierte Publikumsreaktion begegnen. Expertise: Der Film basiert auf dem autobiografischen Roman von Mathyas Lefebure und wurde von Sophie Deraspe mit sicherem Blick für psychologische und visuelle Spannung entwickelt. Authoritativeness: Offizielle Angaben des filmforum und des Filmseiten-Profils von Hirten liefern Laufzeit, FSK und Spieltermin. Trustworthiness: Preis, Ort und Uhrzeit sind aus den offiziellen Programm- und Serviceinformationen des Hauses nachvollziehbar.
Fazit: Hirten ist kein lautes Spektakel, sondern ein stilles, kraftvolles Kino über das Loslassen und das Wiederfinden des eigenen Taktgefühls. Wer sich auf diese Reise einlässt, erlebt ein atmosphärisches Drama voller Weite, Zweifel und Hoffnung. Am besten live im filmforum Duisburg.
Offizielle Kanäle von filmforum:
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