Die durch die Hölle gehen im filmforum: Ein eindringlicher Kinoabend in Duisburg


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Ein Kinoabend von seltener Wucht: Wenn Kriegsbilder lange nachbrennen
Am 2026-06-23 lädt das filmforum Duisburg zu einem Abend ein, der nicht mit lautem Pathos, sondern mit verstörender Eindringlichkeit wirkt. Michael Ciminos Die durch die Hölle gehen zählt zu den Filmen, die den Krieg nicht als Heldenepos, sondern als seelische Zerstörung zeigen. Das Programm des filmforums, seit 1959 als erstes kommunales Kino Deutschlands eine Adresse für anspruchsvolle Filmkultur, verleiht dieser Vorführung den passenden Rahmen. ([duisburg.de](https://www.duisburg.de/tourismus/stadt_erleben/freizeitundaktiv/filmforum.php))
Ein Film, der sich tief ins Gedächtnis eingräbt
Die Handlung folgt einer Gruppe junger Männer aus Pennsylvania, deren Leben durch den Vietnamkrieg unwiderruflich zerbricht. Kritiken heben seit Jahren die ungewöhnliche Dramaturgie hervor: Die erste Hälfte des Films atmet Gemeinschaft, Freundschaft und Heimat, ehe die zweite Hälfte in eine verstörende Studie über Verlust, Trauma und Entfremdung kippt. Gerade dieser Kontrast macht den Film bis heute so berühmt wie umstritten. ([filmstarts.de](https://www.filmstarts.de/kritiken/29714/kritik.html?utm_source=openai))
Michael Ciminos Regie zwischen Intimität und Härte
Cimino inszeniert mit großer Geduld und visualisiert die Eskalation des Krieges nicht bloß als Ereignis, sondern als psychologische Zäsur. Filmkritische Einordnungen beschreiben das Werk als Grenzgang zwischen dokumentarischer Anmutung und sorgfältig komponierter Inszenierung. Genau darin liegt seine anhaltende Kraft: Der Film schaut nicht nur auf das Schlachtfeld, sondern auf die Risse im Inneren seiner Figuren. ([filmpuls.info](https://filmpuls.info/die-durch-die-hoelle-gehen-the-deer-hunter-michael-cimino/?utm_source=openai))
Das filmforum als stimmiger Ort für große Filmkunst
Das filmforum Duisburg verbindet 50er-Jahre-Flair mit moderner Medientechnik und gilt als Ort für Filmkunst jenseits des Mainstreams. Der Kinosaal am Dellplatz, die kuratierte Programmauswahl und die historisch geprägte Atmosphäre schaffen einen Rahmen, in dem ein Werk wie Die durch die Hölle gehen seine volle Wirkung entfalten kann. Das Haus verfügt über zwei Säle und ist in Duisburgs Kulturleben fest verankert. ([duisburg.de](https://www.duisburg.de/tourismus/stadt_erleben/freizeitundaktiv/filmforum.php))
Praktische Hinweise für den Besuch
Für den Dienstag gilt im filmforum der reguläre Eintrittspreis von 9,90 Euro, ermäßigt 8,50 Euro. Die Kinokasse öffnet in der Regel 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn; für die Anreise nennt das Haus Parkmöglichkeiten auf der Goldstraße und rund um den Dellplatz sowie gute ÖPNV-Anbindung. Wichtig für mobilitätseingeschränkte Gäste: Das historische Gebäude ist laut eigener Auskunft nicht barrierefrei. ([filmforum.de](https://filmforum.de/service/preise-oeffnungszeiten/))
Fazit
Die durch die Hölle gehen ist kein leichter Abend, sondern ein intensives Bühnenerlebnis der Leinwand, das mit Bildern, Pausen und Schweigen nachwirkt. Wer Kino als ernsthafte Kunstform liebt, findet hier einen Abend von seltener emotionaler Wucht. Diese Vorführung im filmforum Duisburg lohnt den Weg — live erlebt sie ihre größte Kraft. ([filmstarts.de](https://www.filmstarts.de/kritiken/29714/kritik.html?utm_source=openai))
Offizielle Kanäle von filmforum Duisburg:
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