Ingeborg Bachmann in Duisburg: Lesung im Kino aus einem großen Literaturporträt


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Ingeborg Bachmann auf der großen Leinwand: ein literarisches Porträt voller Nachhall
Im filmforum Duisburg begegnet das Publikum am 1. Juli 2026 einem filmischen Porträt, das weit über eine bloße Biografie hinausgeht. Regina Schilling verbindet in Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war gespielte Szenen, Interviews, Textausschnitte und Zeitdokumente zu einem intensiven literarischen Erlebnis. Im Zentrum steht eine Autorin, deren Sprache bis heute als Maßstab für sprachliche Präzision, geistige Unruhe und poetische Radikalität gilt. ([filmforum.de](https://filmforum.de/filme/ingeborg-bachmann-jemand-der-einmal-ich-war-50383/?utm_source=openai))
Wenn Literatur zu Stimme wird
Sandra Hüller verkörpert Bachmann als Alter Ego, das die innere Spannung zwischen Schreibnot, öffentlicher Wahrnehmung und persönlicher Verletzlichkeit erfahrbar macht. Der Film folgt Bachmanns Weg von Kärnten bis Rom, spürt Beziehungen zu Max Frisch, Hans Werner Henze und Paul Celan nach und öffnet den Blick auf eine Autorin, deren Werk in der Gegenwart nichts von seiner Relevanz verloren hat. ([filmforum.de](https://filmforum.de/filme/ingeborg-bachmann-jemand-der-einmal-ich-war-50383/?utm_source=openai))
Literarische Qualität und kulturelle Bedeutung
Ingeborg Bachmann zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Stimmen des 20. Jahrhunderts. Ihr Werk umfasst Lyrik, Prosa und essayistische Texte; ausgezeichnet wurde sie unter anderem mit dem Literaturpreis der Gruppe 47 für Die gestundete Zeit. Der nach ihr benannte Bachmann-Preis unterstreicht bis heute ihre kanonische Stellung im literarischen Diskurs. Der Film greift diese Autorität auf, ohne sie zu musealisieren: Er zeigt Bachmann als kompromisslose Denkerin, deren Texte von Sprache, Erinnerung, Gewalt und Selbstbehauptung handeln. ([hdg.de](https://www.hdg.de/lemo/biografie/ingeborg-bachmann.html?utm_source=openai))
Lesungs-Atmosphäre im Kinosaal
Das filmforum bietet dafür den passenden Rahmen: ein Kommunales Kino mit der Atmosphäre eines Kinopalastes der 50er Jahre und einem Programm, das für filmische Bildung und kulturelle Neugier steht. Die Vorstellung am Dellplatz verspricht ein ruhiges, konzentriertes Kinoerlebnis, in dem Literatur, Filmkunst und Biografie ineinandergreifen. ([stage.duisburglive.de](https://stage.duisburglive.de/ort/filmforum/?utm_source=openai))
Was Besucher am 1. Juli erwartet
Gezeigt wird ein 95-minütiger Dokumentarfilm ab 6 Jahren. Die Spielzeit am 1. Juli 2026 beginnt um 17:45 Uhr. Wer literarische Porträts, Autorinnenkino und anspruchsvolle Dokumentarfilme schätzt, erlebt hier einen Abend mit großer sprachlicher Tiefe und hohem kulturellem Wert. Die Eintrittspreise des filmforum liegen regulär bei 9,90 Euro von Dienstag bis Sonntag; die offizielle Preisübersicht nennt für andere Tage und Sonderfälle abweichende Tarife. ([filmforum.de](https://filmforum.de/filme/ingeborg-bachmann-jemand-der-einmal-ich-war-50383/?utm_source=openai))
Fazit
Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war ist eine Einladung, eine der bedeutendsten Autorinnen der Nachkriegsliteratur neu zu entdecken. Wer sich für Literatur, Erinnerungskultur und starke Frauenfiguren interessiert, sollte diese Autor-Begegnung im Kino nicht verpassen. Der Abend verspricht sprachliche Intensität, emotionale Nähe und einen präzisen Blick auf literarische Größe. ([filmforum.de](https://filmforum.de/filme/ingeborg-bachmann-jemand-der-einmal-ich-war-50383/?utm_source=openai))
Offizielle Kanäle von Ingeborg Bachmann:
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- Website: kein offizielles Profil gefunden
- Verlag: https://www.suhrkamp.de/









