Flamenco-Freiheit bringt Gitarrenfeuer und Improvisation in die Mercatorhalle Duisburg


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Flamenco-Freiheit: Wenn Gitarrenfeuer auf kammermusikalische Präzision trifft
Am Freitag, den 20. November 2026, verwandelt sich die Mercatorhalle Duisburg in einen Resonanzraum für leidenschaftlichen Flamenco, improvisierte Klangfarben und musikalische Grenzgänge. José Quevedo „Bolita“ bringt gemeinsam mit Pablo Martín Caminero am Kontrabass und Agustín Diassera an der Perkussion eine kammermusikalische Fassung seines Projekts „Caótico“ auf die Bühne.
Rasante Rhythmen und flammende Intensität
Im Zentrum des Abends steht die für den Flamenco charakteristische Spannung zwischen präzisem Compás, virtuosem Gitarrenspiel und explosiver Tempodynamik. In „Pasó“ steigert sich das musikalische Geschehen Schritt für Schritt bis zu einem feurigen Finale. Die Akustik der Philharmonie Mercatorhalle gibt dabei jedem Anschlag, jeder perkussiven Bewegung und jedem Atemzug Raum.
Zwischen Seguidilla, Jazz und Improvisation
Das Instrumentalstück „Matalauva“ ist im Rhythmus einer Flamenco-Seguidilla komponiert. Tanz, leidenschaftlicher Ausdruck und die rhythmische Beweglichkeit der Gitarre verbinden sich zu einem Stück, das traditionelle Formen mit moderner Bühnenperformance verschränkt. „The Maids of Cádiz“ schlägt zudem eine Brücke zum Jazz und verneigt sich vor dem legendären Trompeter Miles Davis.
Ein Trio mit außergewöhnlicher Klangsprache
José Quevedo „Bolita“ zählt zu den renommierten Flamenco-Gitarristen und Produzenten Spaniens. Er arbeitete unter anderem mit Marina Heredia, Miguel Poveda, Carmen Linares, Sara Baras und Arcángel. Mit der Gruppe UHF veröffentlichte er die Alben „UHF“ und „Bipolar“. Sein Soloalbum „Fluye“ wurde 2013 von El País als bestes Flamenco-Album des Jahres ausgewählt. Zudem erhielt Quevedo Auszeichnungen für seine Arbeit als Produzent und wurde mehrfach für den Latin Grammy nominiert.
Pablo Martín Caminero erweitert das Klangbild mit einem markanten Kontrabassfundament, während Agustín Diassera mit perkussiver Präzision zwischen Flamenco, Jazz, klassischer Musik und Einflüssen des indischen Tabla-Spiels vermittelt. Zusammen entsteht ein Sound, der zugleich erdig, virtuos und offen für spontane musikalische Dialoge bleibt.
Flamenco als musikalischer Grenzgang
„Flamenco-Freiheit“ verbindet historische Ausdrucksformen mit zeitgenössischer Orchestrierung und kammermusikalischer Transparenz. Die Musik lebt von Synchronisation, rhythmischer Reibung und dem Wechsel zwischen konzentrierter Stille und entfesselter Energie. So entsteht ein Konzerterlebnis, das nicht nur Flamenco-Fans anspricht, sondern auch Liebhaber von Jazz, Weltmusik und experimenteller Kammermusik.
Fazit: Ein Abend voller Rhythmus, Spannung und Leidenschaft
Das Publikum erwartet ein intensives Live-Erlebnis mit virtuoser Flamenco-Gitarre, tiefem Kontrabass, pulsierender Perkussion und überraschenden musikalischen Wendungen. Wer die unmittelbare Publikumsstimmung, den warmen Gitarrensound und die kraftvolle Bühnenperformance von José Quevedo „Bolita“ erleben möchte, sollte sich dieses Konzert in der Mercatorhalle Duisburg nicht entgehen lassen.
Offizielle Kanäle von José Quevedo „Bolita“:
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- Spotify: https://open.spotify.com/artist/10U1Tgqezji5CaXU7m0kJL
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