Digga, was das??: Modernes Jugendtheater mit Humor im Theater Duisburg


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Digga, was das??: Wenn die Welt plötzlich Fragezeichen trägt
Am 15. Januar 2027 wird das Foyer III im Theater Duisburg zum Schauplatz einer ebenso witzigen wie nachdenklichen Reise durch die großen und kleinen Rätsel des Alltags. Digga, was das?? richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren und verbindet Schauspiel, pointierte Dialoge, Videoinstallationen und eine direkte Publikumsansprache.
Stand-up-Gefühl trifft Theaterbühne
Hier bekommt das Publikum kein trockenes Schulbuchtheater serviert, sondern eine lebendige Mischung aus Schauspiel, Comedy-Atmosphäre und kluger Beobachtung. Katharina Böhrke entwickelte Idee, Konzept und Text. Gemeinsam mit Patrick Dollas, Lulu Feuser und Arman Marvani entsteht ein Ensemble-Abend, der Fragen nicht glattbügelt, sondern mit Timing, Interaktion und einer ordentlichen Portion Bühnenenergie auf die Spitze treibt.
Pointen zwischen Alltag, Unsicherheit und großen Fragen
Der Titel klingt nach dem Satz, der fällt, wenn der Kopf kurz aus dem WLAN fliegt. Genau dort setzt die Inszenierung an: bei Momenten, in denen Jugendliche ihre Umgebung hinterfragen und Erwachsene plötzlich merken, dass ihre Erklärungen auch nicht besonders stabil stehen. Die humorvolle Sprache trifft auf theatrale Szenen und schafft ein Lach-Erlebnis mit Raum für Nachdenken.
Videoinstallationen und sichtbare Bühnentechnik
Christina Hillinger verantwortet Bühne und Kostüme, Arda Cansin Öztürk die Videoinstallationen. Dadurch erweitert sich die Spielfläche über das direkte Bühnengeschehen hinaus. Bilder, Stimmen und Bewegung greifen ineinander und sorgen für eine moderne Theaterästhetik, in der Kabarett-Impuls, Schauspiel und visuelle Atmosphäre zusammenspielen.
Ein Format für Jugendliche ab 14 Jahren
Die Produktion entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Karl-Lehr-Realschule, der Gesamtschule Walsum, dem Landfermann-Gymnasium und dem Kinder- und Jugendzentrum Alte Schmiede. Diese Nähe zur Lebenswelt junger Menschen prägt die Inszenierung: authentische Perspektiven, direkte Sprache und eine Publikumsreaktion, die nicht erst nach dem Schlussapplaus beginnt.
Fazit: 45 Minuten Spielzeit, 15 Minuten Nachgespräch
Besucherinnen und Besucher erwartet eine kompakte, energiegeladene Theaterproduktion mit Humor, Musik der Bilder und Fragen, die sich nicht einfach wegklatschen lassen. Die Vorstellung dauert etwa 45 Minuten, anschließend folgt ein 15-minütiges Nachgespräch. Wer Lust auf Jugendtheater mit Pointen, Interaktion und echtem Gesprächsstoff hat, erlebt hier einen Theaterbesuch, bei dem ein Fragezeichen deutlich unterhaltsamer wirkt als eine fertige Antwort.
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